aktualisiert am 27.09.2018


Wann wird Erlebnispädagogik zu Jungenarbeit?
von Erwin Germscheid

Gipfelstürmer: Es ist der dritte Versuch des 12jährigen Lukas die 10 Meter hohe Felswand bis zum Gipfel zu besteigen. In der Hälfte der Kletterstrecke ruft er dem sichernden Partner zu: „Ich will runter“. Drei Jungen, die am Fuße des Felsens stehen, versuchen Lukas zum Weiterklettern zu motivieren: 'Kletter' weiter, du schaffst es!“ ist zu hören, aber Lukas bleibt bei seiner Entscheidung, abgeseilt zu werden. Frustriert unten angekommen, ist er dann freudig überrascht, als er vom Seminarleiter hört, dass er schon wieder einen Meter weiter gekommen ist, als beim vorherigen Kletterstieg.

Als Berater von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ist häufig zu hören, dass geschlechtsspezifische Arbeit zum Konzept der Einrichtung gehört. So wie es für die Mädchen Selbstbehauptungskurse und Dance-Workshops gibt, so werden für die Jungen klettern, Kanutouren und Fußballturniere angeboten – nur für Jungen selbstverständlich, denn homogene Gruppen gehören nach Meinung vieler Kolleginnen und Kollegen zum Hauptmerkmal der geschlechtsspezifischen Jugendarbeit. Erhalten Aktionen, die ausschließlich für Jungen angeboten werden, automatisch schon das Upgrade „Jungenarbeit“? Vielleicht sogar schneller, wenn sie mit dem „wertvollen“ Ansatz der Erlebnispädagogik verbunden sind? 


Ich möchte mich vor dem Erfahrungshintergrund eines erlebnispädagogischen Seminars für Jungen im Sommer 2002  dieser Frage annähern und Antworten vorschlagen. 

Wie steht Erlebnispädagogik zu Jungenarbeit?

Die Erlebnispädagogik hat unter verschiedenen pädagogischen Fachrichtungen ihren festen Platz eingenommen. Durch die zahlreichen Methoden und Übungen werden Erlebnisse aus „erster Hand“ ermöglicht, die es wiederum möglich machen, an Werten und Zielen im Leben der Kinder und Jugendlichen konkret zu arbeiten.

Darüber gibt es bereits zahlreiche Veröffentlichungen (siehe Kapitel 5: Tipps).

Erlebnispädagogik ist außerdem für die Arbeit mit Jungen im doppelten Sinne bedürfnisorientiert. Erstens können sich viele Jungen für naturnahe Aktionen, die noch dazu nach Action und Risiko klingen, begeistern. Zum zweiten entsprechen ganzheitliche Angebote, die neben dem Körper auch Seele und Geist ansprechen, dem Bedürfnis von Jungen. Gerade diese Angebote sind in der offenen und verbandlichen Jugendarbeit zu selten zu finden. 

Ist der Jungenarbeit schon genüge getan, wenn man mit Jungen erlebnispädagogisch arbeitet? Wohl kaum! Nicht nur Aktionen, die durchgeführt werden, sind wichtig, sondern auch deren Einleitung, Hinführung und letztlich die Reflexion des Erlebten. Neben der Existenz von transparenten Regeln und den Konsequenzen bei Nichtbeachtung sind Verhandlungen über Regeln wichtig. Eine pädagogische Haltung, die es erlaubt Regeln bei Bedarf zu verändern und der Entwicklung des Einzelnen und des Gruppenprozesses anzupassen, ist in der Arbeit mit Jungen notwendig.  


Die öffentliche Diskussion über den Sinn von Jungenarbeit bzw. deren Notwendigkeit wechselte von der „Jungen -sind –Täter“ Sicht hin zur Erkenntnis, dass Jungen in hohem Maße Gewalterfahrungen machen, die ihr Verhalten möglicherweise entscheidend beeinflussen.

Eine simple Täter-Opfer- Sichtweise der Geschlechterverhältnisse reicht als Begründungszusammenhang für eine geschlechtspezifische Arbeit mit Jugendlichen nicht mehr aus. Die Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass dieses Modell stark polarisiert zu wenig differenzierte Handlungsstrategien ermöglicht. In der praktischen Jungenarbeit sollte weniger die Schuldfrage im Vordergrund stehen, als vielmehr die Förderung und Forderung von und nach Eigenverantwortlichkeit für das Handeln und Sein - sowohl von Jungen als auch von Mädchen.

In der konkreten Arbeit bedeutet dies das Vorleben der Stärken und Schwächen von konkreten Männern und dazu bieten sich in der Erlebnispädagogik ausreichend Gelegenheiten. Zu diesen Stärken und Schwächen gehören Aspekte der Kooperationsbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit und Konfliktlösungsstrategien. Der Leiter eines erlebnispädagogischen Projekts muss im fachlich- technischen Bereich ein fundiertes Wissen mitbringen, mit dem er den jugendlichen Teilnehmern natürlich einen großen Schritt voraus ist. Gerade aus dieser gesicherten Position heraus sollte es möglich sein, Schwächen in anderen Handlungsbereichen zu zeigen oder anzusprechen. Allmachtsposen, wie sie Jungen als Teil von idealisierten Heldenfiguren erleben, sollten aufgeweicht und vorhandene Klischees ins Wanken gebracht werden. Ein gut kletternder Erlebnispädagoge hat vielleicht trotzdem Angst nachts allein in den Keller zu gehen oder er bekommt einen roten Kopf, wenn ihn eine attraktive Frau anspricht.

Erlebnispädagogik konkret

Durch die gezielte Vorbereitung eines erlebnispädagogischen Projektes können Übungen einfließen, die es ermöglichen in der anschließenden Reflexion das Thema Stärken und Schwächen der Teilnehmer zu bearbeiten. Zu solchen Übungen gehören Kooperationsspiele wie die Riesenwippe oder das Spinnennetz [i]

Wichtig ist jedoch, dass es seitens der Leitung eine besondere Aufmerksamkeit für „ungeplante“ krisenhafte Situationen gibt, die eine Thematisierung möglich machen.

Eine dieser unvorhergesehenen Krisen entstand auch mit der Jungengruppe des Sommerprojekts. 
 

Innerhalb der Gruppe feindeten sich zwei Kleingruppen an und bekämpften sich verbal auf subtile Art und Weise. Ums abendliche Lagerfeuer versammelt, griff die Leitung die Auseinandersetzung auf und konfrontierte die Gruppe mit ihren Beobachtungen. Sie forderte alle Jungen auf, ihre Wahrnehmung der Geschehnisse ebenso zu schildern. Die verschiedenen Sichtweisen wurden eingebracht und auch Lösungen von den meisten Teilnehmern vorgeschlagen. Zu diesen Lösungsvorschlägen gehörte z.B. der Hinweis an einen der beteiligten Jungen, sich früher abzugrenzen und nicht lachend die verbalen Angriffe der anderen zu kontern. Ebenso die Aufforderung an die nur schweigend zusehenden Jungen, sich zu positionieren und verbale Angriffe nicht gut zu heißen. Auf die spätere Frage an die Jungen, was sie von dieser Art der Konfliktbearbeitung hielten, kamen die Äußerungen: „Soviel Zeit nimmt sich sonst keiner!“ und „Wir hätten uns sonst gekloppt oder wären uns aus dem Weg gegangenen, aber das geht hier ja nicht!“

Sich als Leiter eines erlebnispädagogischen Seminars zu engagieren bedeutet in einer solchen Situation, Modell zu sein für eine Möglichkeit des alternativen Umgangs mit Streit und Konflikten. Es muss Raum für die Themen der Jungen geben und die haben oft mit Regeln, Grenzen, Konflikten und ambivalenten Gefühlen zu tun. Ich muss als männliches Modell zur Verfügung stehen und mich positionieren, nur so kann Nähe und Distanz entwickelt werden. Jungen erleben, dass ein Mann, z.B. bei einer Regelverletzung, klare Grenzen setzen kann und sich dennoch im Anschluss als zugewandter Gesprächspartner anbietet. Leider erfahren Jungen oft im Alltag entweder Zurückweisung für Regelverletzung oder Kontakt für Wohlverhalten. Faire verbale Auseinandersetzungen ermöglichen einen Kontakt, der Nähe bedeutet. Oft werden Auseinandersetzungen jedoch mit Liebesentzug gleichgesetzt, der eine große Distanz mit sich bringt. 

Die Jungen sollen mit ihren Verhaltensweisen und deren Wirkung konfrontiert werden und die Möglichkeit bekommen darüber nachzudenken, wie sie diese finden.

Dabei ist der Prozess der Konfliktbewältigung in diesem Zusammenhang wichtiger als die eigentliche Konfliktlösung. Lernfelder in diesem Prozess sind Positionierung mit gleichzeitiger Verhandlungsbereitschaft, Konfrontation mit gleichzeitiger Akzeptanz. 

Die Erlebnispädagogik bietet auch hier viele unterschiedliche Übungen und Aktionen an, um diese Lernfelder und in einer entsprechenden Reflexion zu thematisieren. Kooperationsübungen wie das Spinnennetz erfordern Lösungsvorschläge und Statements einzelner Teilnehmer genauso wie die Konfrontation anderer Gruppenmitglieder, z.B. wegen ihrer aussichtlosen Vorschläge und wenig kooperativen Verhaltensweisen.  

Erst die geschlechtsspezifische Reflexion der Übungen, Spiele und Abenteueraktionen, lassen die Erlebnispädagogik zur Jungenarbeit werden. Die Jungen verstehen ihre eigenen Verhaltensweisen- und -zwänge besser, die sie unbewusst als „männliches“ Verhalten internalisiert haben. Die Erfahrung zeigt, dass z.B. autoritäre Lösungsansätze vom formellen oder informellen Führer einer Gruppe erwartet und akzeptierter sind als ein Gruppengespräch über Lösungsansätze. Eine solche Reflexion erfordert von den männlichen Leitern ein eigenes Rollenverständnis als Mann, dass sie den Jungen zur Verfügung stellen sollten. 
 

Zusammenfassung

Wagnis, Risiko und Grenzerfahrungen sind Schlagworte der möglichen Erlebnisse in der gleichnamigen Pädagogik. Diese Faktoren machen es unumgänglich in anschließenden Reflexionsphasen über Emotionen zu sprechen. Ein Mann, der über seine Emotionen sprechen kann, ohne Statusverlust zu befürchten, macht es den beteiligten Jungen einfacher ihre Emotionen ebenfalls zu beschreiben. Sie können erfahren, dass sie gehört und verstanden werden, ja sogar auf einzelne Punkte vertieft eingegangen wird, ohne dass etwas nicht so sein darf, oder nicht ernst genommen wird.

Erlebnispädagogik kann zur Jungenarbeit werden, wenn neben den Standards, die von der Fachstelle für Jungenarbeit Rheinland- Pfalz/ Saarland beschrieben wurden, folgende Aspekte berücksichtigt werden: 

Erlebnispädagogik wird als Medium, als Methode verstanden und nicht als Inhalt oder Ziel.

Reflexionen gehören zu allen Übungen und zwar auf den Ebenen des Jungen (Person), der Gruppe und des Jungenseins (Thema). Selbstverständliche Denkmodelle vom typischen Jungen/Mann sollen wertfrei diskutiert werden.

Krisen und Konflikte werden aufgegriffen um neben einer Konfliktlösung auch Positionierung der Jungen (und der Leiter) zu erreichen. Diese geben Sicherheit sowohl sich selbst als auch dem Umfeld. 

Lukas startete noch zwei weitere Kletterpartien, bei denen er seine „Höchstmarke“ jedes Mal überbot.

In der Auswertungsrunde wünschten sich alle Jungen eine Fortführung des Seminars. Beim anschließenden gemeinsamen Kaffee und Kuchen mit den Eltern setzten sich die Jungen zusammen an einem Tisch, getrennt von den Eltern und tauschten ihr Adressen aus. 

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Übungen aus der Erlebnispädagogik 

S p i n n e n n e t z 

Material:
Spinnennetz oder verschiedene Seile und Schnüre, je nach Variante Augenbinden und weitere Hilfsmittel

Ort:
zwischen zwei Bäumen, Pfosten o. Ä. 

Die Gruppe versammelt sich auf einer Seite des Netzes. Ihre Aufgabe ist es, durch das Netz hindurch auf die andere Seite zu gelangen. Allerdings darf dabei das Netz nicht berührt werden. Auch darf eine Öffnung nur einmal benutzt werden. (Bei größeren Gruppen können hier mehrere Personen erlaubt werden.)

Für den Fall, dass jemand das Netz berührt, kann die Spielleitung je nach Schwierigkeitsgrad Sanktionen aussprechen: Die betreffende Person erhält ein Handicap (z. B. verbundene Augen, etc.); sie muss von vorne anfangen; oder alle, die zu diesem Zeitpunkt mit der betreffenden Person in körperlichen Kontakt standen, müssen von vorne beginnen; alle müssen noch einmal von vorne beginnen.

 

Sicherheitshinweis
Die Spielerinnen müssen sich untereinander aktiv sichern und im Notfall einen Sturz abfangen. Am Anfang und Ende dieser Übung erlaubt die Spielleitung einzelnen TeilnehmerInnen zunächst auf die hintere Seite des Netzes zu gehen, um den jeweils ersten und letzten SpielerInnen zusätzlich Sicherung bieten zu können. 

Es ist nicht erlaubt über das Spinnennetz hinweg oder unten durch zu klettern. Sprünge durch das Netz sollten ebenfalls untersagt werden.

 

Varianten

1.         Während des Spiels darf nicht gesprochen werden. Dabei
            entwickelt sich oft eine ganz andere Gruppendynamik.

2.         Verschiedene Handicaps werden an einzelne Personen verteilt
            (blind, stumm, etc.). Dadurch kann einzelnen TeilnehmerInnen

            angeboten werden, neue und ungewohnte Rollen im
            Gruppenprozess einzunehmen.

3.         Die Gruppe muss untereinander ständig in körperlichem Kontakt
            bleiben. Sollte der Körperkontakt unterbrochen werden, so
            müssen alle von vorne beginnen. Dabei bleibt es der Gruppe
            überlassen, wie sie diese zusätzliche Herausforderung meistert.

4.         Das Netz kann waagerecht etwa 70 ‑ 80 cm über dem Boden
            gespannt werden. Auch schräg aufgehängte Netze sind möglich.
            Die Gruppe muss das Netz durchqueren, wobei jede Person nur
            einmal unter einem Netzstrang hindurch 'tauchen' darf und sich
            höchstens zwei Personen in einer Netzöffnung gleichzeitig
            befinden dürfen.

 

R i e s e n w i p p e 

Material:
1 große Wippe

Ort:
im Freien 

Durch diese Übung wird erfahrbar in dass Gleichgewicht kein Zustand, sondern ein steter Prozess ist, bei dem alle aktiv gefordert sind; dass Verhaltensänderungen einer einzelnen Person das gesamte Gruppengefüge (System) verändern, d. h. aus dem Gleichgewicht bringen kann; in dass Kommunikation und Interaktion ohne Sprache allein über die Bewegung möglich ist; wie Prozesse in Gruppen ablaufen: vom anfängli­chen orientierungslosen Austesten, der Suche nach der individuellen Position und Rolle in der Gruppe bis hin zur Harmonisierung der Gesamtgruppe und schließlich dem gemeinsamen Ausstieg ohne Absturz. 

Die Riesenwippe lässt sich in zahlreichen Varianten spielen. Grundsätzlich geht es darum, die Wippe stets im Gleichgewicht zu halten und mit keiner Seite den Boden zu berühren. Sinnvoller Weise macht die Gruppe zunächst einen Probedurchgang, damit sich der Sinn der Übung und die Schwierigkeit der Aufgabe leichter erschließen. Dazu sollen alle über die Mitte nacheinander aufsteigen. Dabei soll die Wippe möglichst im Gleichgewicht gehalten werden. Sobald alle aufgestiegen sind, soll für 20 Sekunden das Gleichgewicht gehalten werden. Sehr schnell wird klar, dass diese Aufgabe nur koordiniert gelöst werden kann. 

Sicherheitshinweis
Die SpielerInnen müssen darauf achten, keinen Fuß unter die Wippe zu stellen. Beim Auf‑ und Absteigen muss deshalb ein Sicherheitsabstand von 20 cm gewahrt bleiben! Zusätzlich wird durch ein Kantholz o. Ä. verhindert, dass die Außenkante der Wippe Füße quetscht. 

Varianten

1.         Die Gruppe muss an den beiden Stirnseiten aufsteigen

2.         Die Gruppe darf von allen Seiten aufsteigen

3.         Die Spielleitung kann verschiedene Handicaps festlegen:
            z. B. Augenbinden verteilen oder Sprechverbot verhängen.

4.         Alle stellen sich auf der Wippe im Kreis auf und   müssen einmal
            um 360 Grad rotieren

5.         Die Gruppe verteilt sich gleichmäßig auf die beiden Stirnseiten der
            Wippe und balanciert sie aus. Ohne das Gleichgewicht zu verlieren
            wechseln alle die Seiten.

6.         Alle müssen wieder absteigen, ohne mit der Wippe den Boden zu
            berühren

7.         Eine Hälfte der Gruppe steht auf der Wippe, die andere verteilt
            sich drum herum. Beide Gruppen müssen die Plätze wechseln.
 

Bauanleitung

Für eine 2 x 4 m große Wippe wird folgendes Material benötigt:

4 Holzbalken 400 x 8 x 8 cm, 1 Holzbalken 250 x 20 x 20 cm, 20 Bretter 200 x 25 x 3 cm, 180 Holzschrauben 80 x 4,5 mm, 2 Holzklötze ca. 30 x 6 x 4 cm. Die Holzteile sollten wasserimprägniert sein oder müssen mit Holzschutzfarbe eingelassen werden.

Werkzeug: Akkuschrauber mit Bitaufsatz, Schleifpapier, Meterstab und Bleistift

 

Konstruktion

Zunächst muss geklärt werden, wo das Gerät aufgebaut wird. Denn das Material ist in seiner Summe sehr schwer und kann nur von mehreren Personen getragen werden.

Die vier langen Balken werden parallel im Abstand von 50 cm nebeneinander gelegt. Dann werden sie an ihren Enden über die ganze Breite mit einem Brett verbunden. Jedes der beiden Bretter wird mit jeweils zwei Schrauben am Holzbalken befestigt. Zwei weitere Bretter werden in gleicher Weise jeweils im Abstand von ca. 150 cm zur Mitte hin montiert. Die vier Balken müssten jetzt stabil miteinander verbunden sein.

Der schwierigste Teil ist nun diese Konstruktion umzudrehen: Denn jetzt müssen die restlichen Bretter an der anderen Seite aufgeschraubt werden. Dazu beginnt man auf einer Seite und schraubt nacheinander Brett für Brett fest.

Die Wippe ist fast fertig. Es fehlt noch der dicke Balken in der Mitte. Wird die Wippe auf einer Seite angehoben, lässt sich der 20 cm dicke Balken in die Mitte schieben und die Wippe ist fertig. Die beiden Holzklötze dienen als Abstandhalter und sollten so unter der Wippe platziert werden, dass sich niemand den Fuß quetschen kann.

 

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