aktualisiert am 28.07.2010


Das Ding mit den Jungen
Fortbildung für ErzieherInnen in Tageseinrichtungen für Kinder und Hort

Mai 2011, genauer Termin wird noch bekannt gegeben

Veranstaltungsort: Wird noch bekannt gegeben 

Leitung: Reiner Wanielik


Kontakt:

Diakonisches Werk der Pfalz, Rowena Siedler

Tel. 06232 664211

 

In Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Speyer

Kommentar Druckversion
Einführung in die Jungenpädagogik
Für MitarbeiterInnen in Projekten zur beruflichen Orientierung von Jugendlichen (Inhouse-Veranstaltung)

Oktober 2010, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben

Veranstaltungsort: Neustadt an der Weinstraße 

Leitung: Carsten Dupont


Im Arbeitsfeld der beruflichen Orientierung treffen wir häufig auf Jungs, die es vor dem Hintergrund ihrer schwierigen Lebenssituation und einer schlechten Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zunehmend schwer haben, eine sozial akzeptierte und attraktive Männlichkeit zu entwickeln. Deshalb ist es wichtig, neben der beruflichen Perspektive auch den Blick auf die Lebensperspektive und die damit verbundene Geschlechtsidentität der Jugendlichen zu werfen.

 

Solche Jungen machen uns häufig Probleme und haben welche. Aber auch da wo sie laut, herrisch und ungehobelt sind, geht es nicht ohne die Wahrnehmung für die vorhandenen Stärken und die anschlussfähigen Kompetenzen.

 

Im Rahmen der Fortbildung soll versucht werden, Jungen und ihre Situation besser zu verstehen und Handlungsperspektiven im Umgang mit ihnen zu entwickeln.

 

Den Teilnehmer/innen soll mehr Sicherheit, ein besseres Verstehen, mehr Wissen und ein klarere Position für die pädagogische Arbeit mit Jungen vermittelt werden.

 

Dabei können folgende Fragen bedeutsam sein: 

...Wie erleben wir die Jungen und wie wünschen wir sie uns?

...Wie können wir ihre Situation besser verstehen?

...Wie können wir auf abweichendes Verhalten besser reagieren?

...Welche Bilder und Einstellungen zu Männlichkeit und zur Männerrolle haben wir erworben und wie beeinflussen sie das Verhalten von Jungen?

 

Inhalte der Fortbildung 

...Reflexion der eigenen Sicht auf Jungen

...Sozialisationsphasen von Jungen und umweltbedingte Einflüsse

...Spezielle Phänomene im pädagogischen Kontakt mit Jungen

...(inter-) kulturelle Hintergründe von Junge-Sein

...Erfahrungsaustausch / Fallbearbeitung

...Beispiele für die pädagogische Arbeit mit Jungen

...Entwicklung von Perspektiven zum Umgang mit Jungen vor dem beruflichen Hintergrund der Teilnehmer

 

Kontakt:

CJD Neustadt, Marita Wenniges

Tel. 06321 8991106

Kommentar Druckversion
Frauen in der Arbeit mit Jungen
Fortbildungen für Mitarbeiterinnen des Nadini-Hauses Pirmasens GmbH (Inhouse-Veranstaltung)

29. - 30. November 2010

Veranstaltungsort: Pirmasens 

Leitung: Angela Maurer, Lothar Reuter


Kontakt:

Renate Gerlich, 06331 722167 

Kommentar Druckversion
Arbeitsprinzipien der Jungenarbeit

Fachtag des Jungenarbeitskreises Hunsrück

4. November 2010, 9 - 16 Uhr

Veranstaltungsort: Simmern 

Leitung: Lothar Reuter


Kontakt:

Günther Greb, Tel. 06761-9152313 

Rainer Liesenfeld, Tel. 06761-4344

 

Kommentar Druckversion

Fortbildung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tageseinrichtungen für Kinder in Saarbrücken-Malstatt (Inhouse-Veranstaltung)

4. Oktober 2010, 9-16 Uhr

Veranstaltungsort: Saarbrücken

Leitung: Anja Rettig, Lothar Reuter

 


 

Kommentar Druckversion
Frauen in der Arbeit mit Jungen
in Zusammenarbeit mit dem Landesjugendamt des Saarlandes

20. – 21. September 2010

Veranstaltungsort: Haus Sonnenthal, Saarlouis-Wallerfangen

Leitung: Angela Maurer, Lothar Reuter

 


Anmeldung und Kontakt:

Landesjugendamt des Saarlandes, Joachim Hellbrück

Tel. 0681-501-2070

Kommentar Druckversion
Interkulturelle Jungenpädagogik in der Früherziehung

Fortbildung für Mitarbeiterinnen in Kindertagesstätten und Hort in Wittlich (Inhouse-Veranstaltung)

23. – 24. August 2010

Veranstaltungsort: Wittlich

Leitung: Carsten Dupont


Kommentar Druckversion
Einblicke in Jungenwelten
Eintägige Fortbildung für Mitarbeiter/Innen in Familienzentren im Raum Merzig

Freitag, 19. November 2010, 9-16 Uhr, Familienzentrum Beckingen

Veranstaltungsort: Beckingen

Leitung: Lothar Reuter, Carsten Dupont


 

Jungen können aggressiv, laut und dominant, aber auch charmant, nett und hilfsbereit sein. In der Arbeit mit Ihnen fällt auf: Jungen geben sich anders als Mädchen.

 

In unserer Gesellschaft wachsen Jungen unter widersprüchlichen Bedingungen auf. Die an sie herangetragene Männer- bzw. Jungenrolle bewegt sich zwischen der Anpassung an die neue Norm der gleichberechtigten Beziehungsgestaltung und dem Festhalten an tradierten Normen und Verhaltensweisen.

 

Im Rahmen der Fortbildung soll versucht werden, Jungen und ihre Situation besser zu verstehen und Handlungsperspektiven im Umgang mit ihnen zu entwickeln.

 

Den Teilnehmer/innen soll mehr Sicherheit, ein besseres Verstehen, mehr Wissen und ein klarere Position für die pädagogische Arbeit mit Jungen vermittelt werden.

 

Dabei können folgende Fragen bedeutsam sein:

 

... Wie erleben wir die Jungen und wie wünschen wir sie uns?

... Wie können wir ihre Situation besser verstehen?

... Wie können wir auf ihr Verhalten angemessen reagieren?

... Welche Bilder und Einstellungen zu Männlichkeit und zur Männerrolle haben wir erworben und wie beeinflussen sie das Verhalten von Jungen?

  

 

Kontakt und weitere Informationen:

Familienzentrum Beckingen, Lea Fischer

Tel. 06835-6071024

Kommentar Druckversion

Mehr Entsetzen als Mitgefühl

Vorträge und Fachgespräch zur aktuellen Missbrauchsdebatte aus Sicht der Jungenarbeit
Freitag, 29. Oktober 2010, 13-16 Uhr, Haus der Parität, Försterstraße 29, 66111 Saarbrücken

In der zu Jahresbeginn neu aufgeflammten Diskussion über den sexuellen Missbrauch von Kindern geht die Tatsache fast komplett unter, dass sich in einem beispiellosen Ausmaß beinahe ausschließlich männliche Opfer offenbaren. Die Empörung ob der Ereignisse ist groß – doch die Tatsache, dass auch Jungen in großer Zahl sexuell missbraucht wurden, findet in der Analyse kaum Beachtung.

 

Es scheint, als habe die Öffentlichkeit ein Problem mit männlichen Opfern. Verspielen Jungen durch ihre Zugehörigkeit zum „Tätergeschlecht“ in gewisser Weise ihr Anrecht auf Mitgefühl?

 

Im ersten Vortrag wird Rainer Neutzling mit dem Blick auf die männlichen Opfer und aus Sicht der Jungenarbeit die gegenwärtige Diskussion kommentieren.

 

Udo Weber wird seine Erfahrungen aus der Beratung mit sexuell missbrauchten Jungen darstellen und folgende vielfach typische Fragen für sexuell missbrauchte Jungen in den Mittelpunkt stellen:

 

- Habe ich das selbst gewollt?

- Habe ich mich genug gewehrt?

- Bin ich schwul?

- Wem kann ich davon erzählen?

- Muss ich das alleine hinkriegen?

 

Aber auch an Hand der Fragen, die vielfach Eltern und Bezugspersonen beschäftigen, wird die Situation männlicher Opfer beleuchtet.

 

 

Referenten

Rainer Neutzling: Soziologe und Buchautor aus Köln, bekannt als Mitautor von „Kleine Helden in Not – Jungen auf der Suche nach Männlichkeit“ (1990) und weiteren Veröffentlichungen zur Jungenarbeit.

 

Udo Weber: Diplompsychologe, Mitarbeiter der Beratungsstelle „PHOENIX“ - Beratung gegen sexuelle Ausbeutung von Jungen in Saarbrücken.

 

Ort 

Haus der Parität, Försterstraße 39, 66111 Saarbrücken
Tel. 0681-3885-0

 

 

Anmeldung

Die Teilnahmegebühr von 10,00 Euro ist vor Ort in bar zu entrichten.

 

Für die Planung bitten wird um Anmeldung unter e.schmidt@quarternet.de.

 

Flyer zum Download

Mehr Entsetzen als Mitgefühl
Freitag, 29. Oktober 2010
13-16 Uhr in Saarbrücken

 

Kommentar Druckversion
Digitales Heldentum
Jungen und ihre Selbsterfahrungen mit Computerspielen
Freitag, 08. April 2011, 9 - 13 Uhr, LMS Saarbrücken

Immer mehr Jungen verbringen ihre Freizeit in digitalen Computerspielewelten. Die Suche nach Gründen für die Vorliebe für virtuelle Welten führt pädagogische Fachkräfte schnell zu ernüchternden Vergleichen mit der realen Welt, die insbesondere für männliche Heranwachsende nicht leicht zu bewältigen ist. Im Workshop werden Auswirkungen der Beschäftigung mit Computerspielen besprochen sowie Umgangsmöglichkeiten und Alternativen aufgezeigt.“

 

Referent: Prof. Dr. Christoph Klimmt, Mainz

 

Weitere Workshops:

Jungen brauchen Helden

Tom ist Online

Lustmacher am elektronischen Lagerfeuer  

 

Jungen und Medien

Flyer - Jungen und Medien

 

Anmeldung und Rückfragen

Landesmedienanstalt Saarland

Nell-Breuning-Allee 6 • 66115 Saarbrücken

Tel.: 0681 / 3 89 88-12

Fax: 0681 / 3 89 88-20

E-Mail: mkz@LMSaar.de


Die Anmeldung erbitten wir schriftlich, per Mail oder telefonisch unter Angaben Ihrer Kontaktdaten. Sie können sich sowohl einzeln für die Auftaktveranstaltung bzw. Workshops als auch für die gesamte Fortbildungsreihe anmelden.


Fachstelle Jungenarbeit

Lothar Reuter, Leiter der Fachstelle

Tel.: 0681 / 9 26 60 22

E-Mail: l.reuter@quarternet.de


Kosten und Teilnahme-Begrenzung

Pro Veranstaltung sind 15,- € vor Ort bar zu entrichten. Die Workshops sind auf 15 Personen begrenzt.


Veranstaltungsort

Zylinder, Medienzentrum, LMS

Nell-Breuning-Allee 6 • 66115 Saarbrücken

Kommentar Druckversion
Lustmacher am elektronischen Lagerfeuer
Was treiben jugendliche mit den Medien?
Freitag, 21. Januar 2011, 9 - 13 Uhr, LMS Saarbrücken

Mediale Konfrontation mit Sexualität ist nicht neu. Die Bildpostkarten nackter Menschen in den 20iger Jahren, Pornohefte in den 70igern: Jugendliche haben es meist verstanden, sich jenseits von offiziellen Aufklärungsmedien über „geile Sachen“ zu informieren. Wir wollen im Workshop diskutieren, ob die Gefährdung gestiegen und das Schutzinteresse der Pädagogik angemessen ist.

 

Referent: Reiner Wanielik, Wiesbaden

 

Weitere Workshops:

Jungen brauchen Helden

Tom ist Online

Digitales Heldentum

 

Jungen und Medien

Flyer - Jungen und Medien

 

Anmeldung und Rückfragen

Landesmedienanstalt Saarland

Nell-Breuning-Allee 6 • 66115 Saarbrücken

Tel.: 0681 / 3 89 88-12

Fax: 0681 / 3 89 88-20

E-Mail: mkz@LMSaar.de


Die Anmeldung erbitten wir schriftlich, per Mail oder telefonisch unter Angaben Ihrer Kontaktdaten. Sie können sich sowohl einzeln für die Auftaktveranstaltung bzw. Workshops als auch für die gesamte Fortbildungsreihe anmelden.


Fachstelle Jungenarbeit

Lothar Reuter, Leiter der Fachstelle

Tel.: 0681 / 9 26 60 22

E-Mail: l.reuter@quarternet.de


Kosten und Teilnahme-Begrenzung

Pro Veranstaltung sind 15,- € vor Ort bar zu

entrichten. Die Workshops sind auf 15 Personen

begrenzt.


Veranstaltungsort

Zylinder, Medienzentrum, LMS

Nell-Breuning-Allee 6 • 66115 Saarbrücken

Kommentar Druckversion
Tom ist Online!
Jungen im Internet - Möglichkeiten und Gefahren
Mittwoch, 03. September 2010, 9-13 Uhr, LMS Saarbrücken

Für Jungen ist das Internet zu einer der wichtigsten und zeitintensivsten Freizeitbeschäftigung geworden. Was aber tun sie dort? Woher kommt diese große Attraktivität? Wonach suchen sie und welche erzieherischen Fragen wirft dies auf? Die Jungs gehen das Tempo des Internets mit, Erziehende in vielen Fällen

nicht.

 

Referent: Carsten Dupont, Koblenz

Termine:

2. September 2010, 13 – 17 Uhr

3. September 2010, 9 – 13 Uhr 

 

 

Download
Flyer - Tom ist Online!

 

 

 

 

 

Weitere Workshops:

Jungen brauchen Helden

Lustmacher am elektronischen Lagerfeuer

Digitales Heldentum

 

Jungen und Medien

Flyer - Jungen und Medien

 


Anmeldung und Rückfragen

Landesmedienanstalt Saarland

Nell-Breuning-Allee 6 • 66115 Saarbrücken

Tel.: 0681 / 3 89 88-12

Fax: 0681 / 3 89 88-20

E-Mail: mkz@LMSaar.de


Die Anmeldung erbitten wir schriftlich, per Mail oder telefonisch unter Angaben Ihrer Kontaktdaten. Sie können sich sowohl einzeln für die Auftaktveranstaltung bzw. Workshops als auch für die gesamte Fortbildungsreihe anmelden.


Fachstelle Jungenarbeit

Lothar Reuter, Leiter der Fachstelle

Tel.: 0681 / 9 26 60 22

E-Mail: l.reuter@quarternet.de


Kosten und Teilnahme-Begrenzung

Pro Veranstaltung sind 15,- € vor Ort bar zu

entrichten. Die Workshops sind auf 15 Personen

begrenzt.


Veranstaltungsort

Zylinder, Medienzentrum, LMS

Nell-Breuning-Allee 6 • 66115 Saarbrücken

Kommentar Druckversion

'Was braucht Lukas? - Was braucht Laura?'

Angebot zur Durchführung eines pädagogischen Tages in Ihrer Einrichtung
Termin und Ort nach Absprache

Jungs sind oft stark, mutig und tapfer. Sie können aber auch durch Kämpfen, 'Schießen' und lautes Streiten die Gruppe stören.

Mädchen sind oft leiser, ruhig und hilfsbereit. Aber sie können auch ganz schön zicken und Heulsusen sein.

 

Sicher trifft das nicht auf alle Kinder zu. Gleichwohl erschweren unterschiedliche Verhaltensweisen, Interessen, Bedürfnisse und Reifefenster von Jungen und Mädchen den pädagogischen Alltag. Sehr wahrscheinlich fragen Sie sich schon manchmal: 'Wie reagiere ich angemessen?'

 

Den Blick auf Jungen und Mädchen und ihre Unterschiedlichkeiten zu richten, kann Ihnen neue Handlungsmöglichkeiten in der Arbeit mit ihnen eröffnen und dadurch den Alltag erleichtern.

 

Gleichzeitig unterstützt eine geschlechtssensible Pädagogik Mädchen und Jungen in der Entfaltung ihrer Fähigkeiten, Interessen und in ihrer gesamten Persönlichkeit - unabhängig von geschlechtsspezifischen Rollenbilder.

 

Wie aber kann eine geschlechtssensible Pädagogik aussehen? Und welche Hintergrundinformationen brauchen Sie?

 

Dazu bieten wir Ihnen ein Seminar für einen pädagogischen Tag mit Ihrem gesamten Team an:

 

Inhalte und Themen

...Sozialisationsphasen und Entwicklungsstufen von Jungen und Mädchen

...Entwicklung der Geschlechterrollen

...Erkenntnisse aus der Geschlechterforschung

...Reflexion der eigenen Sichtweise auf Junge- und Mädchensein

...Spezielle Phänomene im pädagogischen Kontakt mit Mädchen und Jungen

...Handlungsperspektiven im Umgang mit Jungen und Mädchen

...Geschlechtsbewusste Angebote in der Arbeit mit Kindern

 

Dauer: ein- oder zweitägig 

Kosten: auf Anfrage 

 

Kontakt

PARITÄTisches Bildungswerk LV

Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.

Feldmannstr. 92

66119 Saarbrücken

Tel.: 0681-92660-22, 940 111 01

Fax: 0681-92660-23, 940 111 02

E-Mail: l.reuter@quarternet.de, a.rettig@quarternet.de

 

Flyer zum Download

Was braucht Lukas? - Was braucht Laura?

Kommentar Druckversion
Erwünscht – belächelt – verdächtigt

Männer in der Kindertagesstätte

Arbeitsbedingungen, Erwartungen und berufliche Rolle 

Donnerstag, 29. bis Freitag, 30. September 2011, Mainz - Hotel Inndependence


Die Einsicht setzt sich immer mehr durch: Kinder brauchen Männer - für ihre emotionale und kognitive Entwicklung, als Spiel- und Ansprechpartner, zum Raufen und Anlehnen, zur Ausbildung der geschlechtlichen Identität. Männer sind nicht nur als Väter sondern auch als professionelle Erzieher notwendig.

 

Männer in der Arbeit mit Kindern werden  von politisch Verantwortlichen, Einrichtungsträgern, Leitungen und Eltern gewünscht – geradezu ersehnt .Alle Männer, die professionell mit Kindern arbeiten kennen das. Anerkennung bis hin zur Lobhudelei für die Wahl ihrer Tätigkeit. Mehr von Frauen als von Männern. Aber es gibt auch eine andere Seite: Geschlechtsgenossen ziehen mitunter schon mal die Männlichkeit in Zweifel, unterstellen Weicheiqualitäten oder man(n) gerät unter Pädophilie-Generalverdacht.

 

Wenn ein Ziel von Bildungspolitik ist, dass mehr Männer in Kindergarten und Hort arbeiten und wir uns darüber hinaus wünschen, das diese Männer sich nicht in einem frauendominierten Arbeitsplatz im Exotenstatus einrichten, sondern ihre männliche Rolle in der Einrichtung auch kraftvoll zeigen, dann brauchen sie auch Unterstützung. Um mehr Männer für diese Arbeit zu gewinnen, ist nicht nur eine Perspektivenerweiterung bei der Berufswahl von Männern sondern auch eine Perspektivenerweiterung in Hinblick auf die Organisation „KiTa“ notwendig.

 

Auf dieser Grundlage soll die Fortbildung Männern in der Arbeit mit Kindern die Möglichkeit bieten

 

- sich selbst, ihre Haltungen und Wünsche zu reflektieren 

- die Arbeit mit Jungen und Mädchen, die Beziehung zu Kolleginnen und die Arbeit mit den Eltern in den Blick zu nehmen 

- einen fachlichen Austausch über die Kompetenzen und Probleme männlicher Mitarbeiter zu führen. 

 

Die Fortbildung findet zweitägig für männliche Fachkräfte in Kindertagesstätten und Hort statt.

 

Leitung

Lothar Reuter, Saarbrücken

Reiner Wanielik, Wiesbaden

 

Teilnehmer

max. 12

 

Weitere Informationen

Lothar Reuter – Telefon 0681 / 92 66 022

Reiner Wanielik - 0611 / 3 41 35 47

oder per Mail: info@jungenarbeit-online.de 

 

Die Fortbildung findet in Kooperation mit dem Paritätischen Bildungswerk, Bundesverband - Frankfurt statt.

 

 

 

Kommentar Druckversion

Mädchen und Jungen

Beobachten - Verstehen -Handeln

Geschlechtssensible Pädagogik in Tageseinrichtungen für Kinder 

Termin auf Anfrage


Kindertageseinrichtungen haben einen umfassenden Bildungs- und Erziehungsauftrag, der sich gleichermaßen an Mädchen wie an Jungen richten soll. Mädchen und Jungen sind aber in ihren Interessen und Bedürfnissen unterschiedlich. Dies sollte in der Betreuung angemessen berücksichtigt werden. Eine geschlechtssensible Pädagogik hat zum Ziel, Mädchen und Jungen in der Entfaltung ihrer Fähigkeiten, Interessen und in ihrer gesamten Persönlichkeit unabhängig von geschlechtsspezifischen Rollenbildern zu unterstützen.

 

Wie kann eine entsprechende geschlechtssensible und geschlechtergerechte Pädagogik aussehen? Was brauchen Mädchen und Jungen? Sind unterschiedliche räumliche Voraussetzungen notwendig? Welche inhaltlichen Angebote und Materialien sind hilfreich oder sogar erforderlich? Welche Unterstützung benötigen Sie als Erzieher/in? Wie kann man als Erzieher/in den Kindern neue und ergänzende Erfahrungsmöglichkeiten bieten und somit Begrenzungen durch stereotype Sichtweisen vermeiden?

 

Dadurch dass wir Kinder als Jungen und Mädchen in den Blick nehmen, entstehen neue Fragen und Themen, aber auch neue Chancen. Wir können daran arbeiten, wie eine Kindertagesstätte aussehen könnte, die beiden Geschlechtern gerecht wird.

 

In der Fortbildung wird auch aufgezeigt, mit welchen Lernangeboten eine geschlechtsbewusste Pädagogik erfolgreich umgesetzt werden kann.

 

Zwischen zwei Fortbildungsabschnitten wird Gelegenheit sein in den jeweiligen Einrichtungen mit konkreten Aufträgen an dem Thema zu arbeiten.

 

Inhalte und Themen

· Sozialisationsphasen und Entwicklungsstufen von Jungen und Mädchen

· Erkenntnisse aus der Geschlechterforschung

· Reflexion der eigenen Sichtweise auf Junge- und Mädchensein

· Spezielle Phänomene im pädagogischen Kontakt mit Mädchen und Jungen

· Handlungsperspektiven im Umgang mit Jungen und Mädchen 

 

Leitung

Johanna Wittmann, Evangelische Akademie im Saarland

Lothar Reuter Fachstelle Jungenarbeit des Paritätischen Bildungswerks Rheinland-Pfalz/Saarland 

 

TeilnehmerInnen

Fachkräfte aus den Arbeitsbereichen Kindertagesstätte und Hort

 

Teilnahmegebühr

35,- EUR

 

Ort

Evangelisches Gemeindezentrum Albert-Schweitzer-Haus, Saarbrücken - St. Arnual

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung mit weiteren Informationen. 

 

 

Die Fortbildung ist eine Kooperation zwischen der dem Genderkompetenzzentrum des PARITÄTischen Bildungswerks Rheinland-Pfalz / Saarland, der Evangelischen Akademie im Saarland und der Stadt Saarbrücken (Amt für Kinder, Bildung und Kultur). 

 

 

Kontakt

PARITÄTisches Bildungswerk LV

Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.

Feldmannstr. 92

66119 Saarbrücken

Tel.: 0681-92660-22/-24

Fax: 0681-92660-23

E-Mail: l.reuter@quarternet.de

 

Flyer zum Download

 

Vorabinformation

 

Kommentar Druckversion

Konzeptberatung

Konzeptberatung zur Umsetzung geschlechtsbewusster Jungenarbeit in einer Jungenwohngruppe im Raum Völklingen

Januar – Dezember 2010


In dieser geschlossenen Veranstaltung für Fachkräfte in der stationären Erziehungshilfe wird ein Konzept zu Umsetzung geschlechtsbewusster Jungenarbeit in der Heimerziehung entwickelt. 

 

Leitung: Lothar Reuter

Kommentar Druckversion